Am Donnerstag wurde für die Klassen 1.2.2 und 9.2 des Sonderpädagogischen Förderzentrums das Schulgebäude zu ihrem Zuhause.
Gemeinsam verbrachten sie mit ihren Lehrkräften Frau Geiger und Frau Schindler eine Nacht in der Schule.
Unterstützt wurde das Projekt von dem angehenden Sozialpädagogen Herrn
Friedl. Ziel der gemeinsamen Aktion war ein besseres kennen lernen. Die Jugendlichen sollten mitorganisieren, Aktionen planen und durchführen sowie die
"Kleinen" mit betreuen.
Selbstsicherheit, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein wollen eben gelernt sein!
Nach Unterrichtsschluss ging es für die beiden Klassen erst richtig los. Alle Schüler hatten Schlafsack und Zahnbürste mitgebracht und freuten sich darauf ihr Klassenzimmer zu einem Matratzenlager umzugestalten.
Danach ging es mit der Bahn ins Hallenbad nach Amberg. Hauptattraktion war die lange Rutsche, wobei es vor allem Amanda an Geschwindigkeit nicht fehlen ließ. Hier den Überblick zu behalten war für die „Hilfsbademeister“ nicht leicht. Jimmy und Kerstin betonten nicht nur einmal wie anstrengend so ein Lehrerjob doch ist.
Zurück in der Schule wurde zusammen gekocht, gegessen und auch gespült. Jenni und Melanie aus der 9. Klasse waren die Küchenchefinnen und sorgten dafür, dass in der Küche nichts anbrannte.
Nachdem das Essen verzehrt war, stand noch eine Nachtwanderung auf dem Programm. Ausgerüstet mit Fackeln und Taschenlampen trauten sich die „Kleinen“ nur dicht gedrängt an die „Großen“ in den finsteren, nebligen Wald.
Wieder in der Schule durften die Erstklässler nach einem so anstrengenden Tag endlich in ihren Schlafsack kriechen. Auch den Neuntklässlern fielen vor Erschöpfung und so viel Verantwortung bald die Augen zu.
Als Wecker diente am Morgen die Schulglocke. Schön war´s!
Nur der Erstklässler Johannes meldete sich noch einmal zu Wort:
"Aber beim nächsten Mal darf Marcel nicht mehr so laut schnarchen!"