"Verkaufen ist nichts für mich!", meint der Junge, seine Nachbarin dagegen stellt fest: "Mir hat das Metallarbeiten gefallen!": Die 7. Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums zog die Bilanz einer interessanten Woche, die der späteren Berufsfindung diente.
20 Jungen und Mädchen hatten erstmals die Chance, sich beim Kolping-Bildungswerk über ihre Interessen orientieren zu können.
Zentrumsleiter Peter Ziegler kam ins Sonderpädagogische Förderzentrum, um gemeinsam mit Sonderschul-Konrektorin Gisela Lehnerer eine Bilanz der Schnupper-Phase zu ziehen.
In den Werkstätten des Kolping-Bildungszentrums in Sulzbach-Rosenberg und Amberg durften sich die Jugendlichen verschiedene Berufszweige aussuchen und darin ein kleines Praktikum absolvieren. Zur Auswahl standen Holztechnik, Küche, Bau, Backen, der Kfz-Bereich, Metall, der Verkauf und der Friseur. Sie zerlegten Autos und bauten sie wieder zusammen, führten Verkaufsgespräche, bauten einen Stiftständer aus Holz, sahen sich auch sonst um in den einzelnen Abteilungen und fanden so ihre Vorlieben oder Abneigungen heraus.
Bei der Bewertung der Premieren-Aktion durch die Schüler selbst überwog die Note 2 - fast alle zeigten sich sehr zufrieden mit den gesammelten Erfahrungen. Natürlich gab es auch noch Verbesserungsvorschläge - so soll nächstes Jahr der Maler-Beruf mit aufgenommen werden.
Die Erkenntnisse aus dieser Woche mündeten in ein Zertifikat über die Teilnahme, das Peter Ziegler zusammen mit einer Foto-CD an alle Teilnehmer übergab. Die Ausbilder hatten die Schüler durchweg gelobt und als "tolle Truppe" anerkannt. Bei der späteren Berufsfindung in den nächsten Jahren wird ihnen diese Praktikumswoche des Kolping-Bildungswerkes sicher helfen, zeigte sich Gisela Lehnerer abschließend überzeugt..